Das Märchen vom bösen, bösen Kaninchen

Zusammenfassung


Das Märchen vom bösen, bösen Kaninchen von Beatrix Potter erzählt von zwei gegensätzlichen Kaninchen: einem sanften, das eine Karotte von seiner Mutter bekommen hat, und einem frechen, das weder „Bitte" sagt noch wartet. Es stiehlt die Karotte einfach und kratzt das gute Kaninchen dabei. Doch als ein Mann mit einer Waffe auftaucht und etwas auf einer Bank für einen seltsamen Vogel hält, nimmt die Geschichte für das böse Kaninchen eine unerwartete Wendung.


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Das ist ein wildes, böses Kaninchen; sieh dir seine wilden Schnurrhaare an, seine Krallen und seinen aufgestellten Schwanz.

Dies ist ein nettes, sanftes Kaninchen. Seine Mutter hat ihm eine Karotte gegeben.

Das böse Kaninchen hätte gerne etwas Karotte.

Er sagt nicht “Bitte”. Er nimmt es sich!

Und er kratzt das gute Kaninchen sehr stark.

Das gute Kaninchen schleicht sich davon und versteckt sich in einem Loch. Es fühlt sich traurig.

Dies ist ein Mann mit einer Waffe.

Er sieht etwas auf einer Bank sitzen. Er denkt, es ist ein sehr lustiger Vogel!

Er schleicht sich hinter den Bäumen heran.

Und dann schießt er – peng!

Das ist passiert.

Aber das ist alles, was er auf der Bank vorfindet, als er mit seiner Waffe herbeieilt.

Das gute Kaninchen lugt aus seinem Loch hervor,

Und er sieht das böse Kaninchen vorbeirennen – ohne Schwanz und Schnurrbart!


Credits

Beatrix Potter war eine britische Autorin und Illustratorin des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, bekannt für ihre liebevoll gestalteten Tiergeschichten. Dieses Büchlein erschien 1906 ursprünglich als schmales Panoramabuch – ein ungewöhnliches Format, das Potter bewusst für die einfache, bilderbuchhafte Erzählung wählte.