Pinocchio

Es war einmal ein alter Schuhmacher namens Gepetto. Eines Tages bekam Gepetto ein besonderes Stück Holz. Er entschied sich, daraus eine wunderschöne Holzpuppe zu machen. Aber als Gepetto begann in das Holz zu schneiden, fing es an zu schreien „Aaaaah, Stopp! Das tut weh!” Zu seiner Überraschung erkannte Gepetto, dass das Holz lebendig war! Er machte die Puppe schnell fertig und setzte Pinocchio auf den Boden. Er rannte davon, so schnell er konnte, aber zum Glück schaffte es Gepetto ihn zu fangen.


“Vater, ich würde gerne zur Schule gehen,” sagte Pinocchio eines Tages. Und Gepetto wollte das auch für seinen Sohn, aber er hatte nicht genug Geld, um ihm sein erstes Lesebuch zu kaufen. Also verkaufte Gepetto seinen Mantel. Zitternd vor Kälte, aber mit dem Buch in der Hand kam er zurück nach Hause. Am nächsten Tag ging Pinocchio zur Schule. Er wollte alles lernen, so dass er viel Geld verdienen könnte, um seinem Vater einen neuen Mantel zu kaufen. Aber auf seinem Weg zur Schule wurde Pinocchio abgelenkt und vergaß, zur Schule zu gehen! Er verkaufte sogar sein Buch, um eine Karte für eine Puppen-Show zu kaufen.

Pinocchio erzählte dem Puppenspieler, dass sein Vater seinen Mantel verkauft hatte. Der Puppenspieler hatte Mitleid mit Gepetto und gab Pinocchio Geld, damit er seinem Vater einen neuen Mantel kaufen konnte. Als Pinocchio auf dem Weg zum Laden war, wurde er von zwei Betrügern hereingelegt. Sie banden ihn an einem Baum fest und wollten seine Münzen stehlen. Aber Pinocchio hatte sie gut versteckt und die Betrüger ließen ihn am Baum zurück, ohne das Geld zu stehlen.

Zum Glück für Pinocchio kam eine Fee des Weges und hatte alles gesehen. Sie hatte Mitleid mit Pinocchio und befreite ihn. Pinocchio erzählte ihr von seinen Abenteuern, aber als sie ihn fragte, wo seine Münzen waren, log er. Und sofort begann seine Nase zu wachsen! Das verwirrte Pinocchio und er versprach, nie wieder zu lügen. Die Fee schickte ihn zurück zu Gepetto. Aber auf dem Weg dahin traf er wieder auf die Betrüger und dieses Mal stahlen sie ihm sein Geld.

Gepetto war glücklich, dass Pinocchio wieder zuhause war, aber er war wütend, dass er das Buch verkauft hatte. Trotzdem schickte Gepetto Pinocchio zurück zur Schule. Dieses Mal traf Pinocchio auf den faulsten Jungen der ganzen Schule. Carlo überzeugte Pinocchio davon, mit ihm ins Spielzeugland zu gehen. Pinocchio ging mit ihm mit und hatte tagelang riesigen Spaß. Aber dann, eines Tages wachte er auf und gigantische Eselsohren! Es dauerte nicht lange, bis er sich komplett in einen Esel verwandelt hatte. Das passiert, wenn man die Schule schwänzt!

ALs Esel wurde Pinocchio verkauft und schlecht behandelt. Letztendlich wollte ihn jemand sogar wegen seines Fells töten. Er bat die Fee zurückzukommen, um ihm zu helfen und zum Glück tat sie das. Aber Pinocchio war ins Meer gesprungen, um dem bösen Mann zu entkommen. Dort wurde er plötzlich von einem riesigen Hai gejagt. Pinocchio schwamm so schnell er konnte, aber er konnte es nicht verhindern, dass der Hai ihn fraß.

Im Magen des Hais war es stockdunkel. “Hilfe!” schrie Pinocchio. Dann, ganz plötzlich, sah er einen Lichtschein. Und er traute seinen Augen kaum! Es war Gepetto, der eine Fackel in der Hand hatte. Vater und Sohn fielen sich in die Arme und weinten vor Freude. Sie erzählten sich all die Abenteuer, die sie erlebt hatten und fanden einen Weg, um aus dem Magen des Hais zu entkommen.


Nachdem Gepetto und Pinocchio nach vielen weiteren Abenteuern wieder zurück nach Hause kamen, hörten sie, dass die Fee im Krankenhaus lag. Er schickte sein letztes Geld zu ihr, damit sie sich die besten Ärzte leisten konnte. Die Fee war so dankbar, dass sie Pinocchio in einen richtigen Jungen verwandelte. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

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