Das Wiegenlied im Mondschein

Zusammenfassung


„Das Wiegenlied im Mondschein" von Harriet Prescott Spofford entführt in eine stille Mondnacht, in der ein kleines Vogelbaby hoch oben in seinem Nest einschläft. Der Wind singt ein sanftes Schlaflied, Blumendüfte erfüllen die Luft mit schönen Träumen, und Mond wie Sterne breiten ihre schützenden Flügel über die schlummernde Welt. Die Geschichte beschreibt eine Nacht voller Geborgenheit – doch ob das Vogelbaby sicher bis zum Morgen ruht, erzählt sie mit einer zarten Spannung.


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Es war einmal in einer schönen Nacht, als die Erde unter dem sanften Licht des Mondes friedlich schlief. Hoch oben in einem Baum gab es ein gemütliches kleines Nest, in dem ein Vogelbaby fest eingekuschelt war.

Als die Nachtschwalbe einen leisen, beruhigenden Ton sang, wurde alles um ihn herum still und ruhig. Das Vogelbaby schloss seine Augen und lauschte der friedlichen Nacht.

“Schlaf gut, Kleines”, flüsterte der Wind. “Ich werde dir ein Schlaflied singen, damit du heute Nacht träumen kannst.”

Während das Vogelbaby schlief, trug eine sanfte Brise den süßen Duft von Blumen in die Luft und erfüllte es mit schönen Träumen. Der große Mond über ihm breitete seine Flügel aus und warf einen warmen Schein auf die schlummernde Welt.

Die ganze Nacht hindurch sangen die Winde leise und halfen dem Vogelbaby, sicher und gesund in seinem Nest zu ruhen. Die Erde und die Luft schlossen sich zusammen, wie liebende Eltern, die über ihren kleinen Freund wachten.

Sogar die Sterne am Himmel schlossen sich zusammen, als wollten sie sagen: “Wir werden dich beschützen, Kleines, bis der Tag anbricht.”

Und als das Vogelbaby schlief, kam ein großer Flügel aus der Ferne, um seine Träume aufzufächern und es zu beschützen, bis die Morgensonne erschien.


Credits

Harriet Prescott Spofford war eine amerikanische Schriftstellerin des 19. Jahrhunderts, bekannt für ihre lyrisch-romantische Prosa und ihre feinfühligen Naturbilder. „Das Wiegenlied im Mondschein" zeigt ihren charakteristischen Stil: Naturelemente wie Wind, Mond und Sterne werden zu liebevollen, fast elterlichen Gestalten, die das Kleine und Schutzlose behüten.